Das Land Baden-Württemberg stellt im Rahmen der Städtebauförderung insgesamt 4,6 Millionen Euro für Projekte im Wahlkreis Ludwigsburg bereit. Gefördert werden Maßnahmen zur Stärkung der Aufenthaltsqualität, zur städtebaulichen Aufwertung und zur Weiterentwicklung lebendiger Lebensräume in Innenstädten und Ortszentren.
Silke Gericke, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, erklärt: „Lebendige Quartiere sind für mich demokratische Infrastruktur. Städtebauförderung sichert ansprechende Begegnungsräume, gute Lebensqualität und selbstbestimmtes Leben – deshalb braucht sie eine verlässliche Finanzierung durch das Land Baden-Württemberg.“
Für das Sanierungsgebiet „Zentrale Innenstadt“ erhält Kornwestheim 800.000 Euro. Entwickelt werden die Bereiche rund um Güterbahnhofstraße und Bahnhofsplatz. Ziel ist es, funktionale und gestalterische Defizite zu beheben, die Aufenthaltsqualität zu steigern, den Bahnhof als multimodalen Mobilitätsknoten zu stärken und neuen Wohnraum zu schaffen. Silke Gericke: „Hier geht der Mobilitätspolitikerin und Freundin urbaner Räume das Herz auf. Ich werde das Ergebnis garantiert testen und regelmäßig nutzen!“
In den Quartieren Grünbühl-Sonnenberg und Karlshöhe fließen 1,2 Millionen Euro in das Programm „Soziale Stadt“. Gefördert wird die Stabilisierung des Quartiers, die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sowie der Ausbau sozialer Infrastruktur. Wohnraum und soziale Einrichtungen stärken die Nachbarschaften langfristig. „Das stärkt die gute soziale Arbeit des Mehrgenerationenhauses auf baulicher Ebene,“ meint Gericke.
Der Schillerplatz wird mit 1,3 Millionen Euro unterstützt. Die Mittel dienen der Verknüpfung zentraler Freiflächen wie dem Arsenalplatz und Arsenalgarten mit dem Schillerplatz. Gestärkt wird hier das Stadterlebnis durch konsumfreie Räume und somit das urbane Wohnzimmer. „Damit werden Plätze für Alt und Jung attraktiv gestaltet und die Aufenthaltsqualität der Innenstadt weiter aufgewertet,“ stellt Gericke fest.
Für das Ortszentrum von Oßweil stehen 600.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist die Aufwertung der Ortsmitte durch attraktive öffentliche Räume, neue Begegnungsflächen und eine höhere Aufenthaltsqualität. Hier gewinnt das Umfeld des historischen Schlosses und die Schule gleichzeitig. Für Gericke ist jedoch klar: „Das ist nur ein Baustein, das Schloss braucht dringend eine Sanierung, damit die Räumlichkeiten durch Vereine gut genutzt werden können.“
Asperg erhält 700.000 Euro für die Innenentwicklung im Bereich Bahnhofstraße II. Ungenutzte Flächen werden reaktiviert, neuer Wohnraum geschaffen und der Ortskern gestärkt. Der Ansatz „Innenentwicklung vor Außenwachstum“ wird damit konkret umgesetzt, freut Gericke. Passend dazu gibt Gericke am 20. Februar um 19 Uhr bei einer Veranstaltung im Gasthof Bären in Asperg Einblick in das städtebauliche Potential.
Gericke betont abschließend: „Städtebauförderung ist genau der richtige Schlüssel für kommunale Entwicklung zugunsten der Bevölkerung und Touristen gleichermaßen“.