Ludwigsburg wird beim Radverkehr ausgezeichnet: Für den geplanten Kreisverkehr mit Radring an der Sternkreuzung erhält die Stadt den Landespreis 2025 für Radinfrastruktur. Verkehrsminister Winfried Hermann würdigte das Projekt heute im Rahmen des dritten RadKONGRESS Baden-Württemberg in Heidelberg.
Silke Gericke, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Ludwigsburg, erklärt: „Ludwigsburg zeigt, wie moderne Mobilität vor Ort Gestalt annimmt. Der geplante Kreisverkehr mit eigenem Radring an der Sternkreuzung wird nicht nur ein wichtiger Knotenpunkt im städtischen Radnetz, sondern auch ein Symbol für sichere, flüssige und gleichberechtigte Mobilität. Dass das Land dieses Projekt auszeichnet, ist ein starkes Signal für die Region – und für alle, die täglich mit dem Rad unterwegs sind.“
Das Land investiert massiv in den Ausbau des Radverkehrs: Über 1,1 Milliarden Euro fließen in den kommenden fünf Jahren in kommunale Maßnahmen. Mit dem neuen Umsetzungsprogramm 2025–2030 der RadSTRATEGIE Baden-Württemberg sollen Kommunen bei Planung, Förderung und Umsetzung künftig noch besser unterstützt werden.
„Rund“ sei, so Gericke weiter, „nicht nur der Kreisverkehr, sondern das Zusammenspiel von Land und Kommunen, das Radverkehrsprojekte möglich macht. Mit weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und verlässlicher Förderung kommen wir schneller ans Ziel: ein sicheres, durchgängiges Radwegenetz für Baden-Württemberg.“
Die Stadt Ludwigsburg gehört damit zu den fünf Preisträgerkommunen des Landes. Neben Heidelberg, Eislingen, Achern und Kronau steht Ludwigsburg für innovative und vernetzte Radverkehrsplanung in Baden-Württemberg.